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Female Sequences, 1998 gegründet, verstand sich als eine Intervention
in den feministischen Zeitschriftendiskurs in Österreich, der sich
nicht zuletzt durch Leerstellen in der Berichterstattung über Kunst,
Kultur und Musik von Frauen/Lesben/Migrantinnen charakterisierte. Erfreulicherweise
änderte sich das in der Zwischenzeit mit der feministischen Zeitschrift
fiber. Werkstoff für Feminismus und Popkultur.
Female Sequences war ein Projekt von Frauen, das aus ein Heft mit halbjährlicher
Erscheinungsweise, Präsentationsfeste, Videoarbeiten und von den
Redaktionsfrauen aufgenommene CD- und MC-Kompilationen bestand. Female
Sequences verstand sich als künstlerisches Projekt, das versuchte,
Musik, Kunst, Kultur und Politik zu verbinden. Diese Verbindung fand auch
in der Ausführung der Zeitschrift ihren Ausdruck, was - neben der
inhaltlichen Konzeption - Format und Layout anlangte. Als feministisches
Heft förderte Female Sequences die Publikation ausgewählter
Kunstpraxen: Frauen wurden im Heft die Möglichkeit geboten, ihre
künstlerischen, literarischen und wissenschaftlichen Tätigkeiten
zu veröffentlichen und ihre Kulturprojekte vorzustellen. Die Einladungspolitik
war der Versuch, gemeinsam für eine feministische, antirassistische
Theorie und Praxis einzutreten, die Anfechtung und Einmischung, Dekonstruktion
und Konstruktion miteinander in Verbindung setzte.
Die prekäre finanzielle Situation, erschwerte Produktionsbedingungen
und veränderte Lebenssituationen haben die Herausgeberinnen gezwungen,
die Produktion von Female Sequences einzustellen.
Ausgabe 00/1999
Ausgabe 01/2000
Ausgabe 02/2001
Ausgabe 03/2001
Ausgabe 04/2002
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